AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen mit Kundeninformationen

Letzte Fassung: 16. September 2026

Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen gelten für Bestellungen von Verbrauchern und Unternehmern über den gemeinsamen Online-Shop der HOSTA – Werk für Schokolade-Spezialitäten GmbH & Co. KG. Soweit einzelne Regelungen nur für Verbraucher oder nur für Unternehmer gelten, wird hierauf ausdrücklich hingewiesen.

Inhaltsverzeichnis

  1. Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen
  2. Vertragsschluss
  3. Widerrufsrecht
  4. Preise und Zahlungsbedingungen
  5. Lieferung, Versand und Abholung
  6. Eigentumsvorbehalt
  7. Mängelhaftung (Gewährleistung)
  8. Haftung
  9. Einlösung von Aktionsgutscheinen
  10. Einlösung von Geschenkgutscheinen
  11. B2B-Kataloge, Unternehmenskonten und standortbezogene Berechtigungen
  12. Anwendbares Recht und Erfüllungsort
  13. Gerichtsstand
  14. Alternative Streitbeilegung

1. Geltungsbereich und Begriffsbestimmungen

1.1 Diese Allgemeinen Geschäftsbedingungen (nachfolgend „AGB“) der HOSTA – Werk für Schokolade-Spezialitäten GmbH & Co. KG, Greutstraße 9, 74597 Stimpfach-Randenweiler, Deutschland (nachfolgend „Verkäufer“), gelten für alle Verträge zur Lieferung von Waren und Gutscheinen, die ein Verbraucher oder Unternehmer (nachfolgend gemeinsam „Kunde“) mit dem Verkäufer über den Online-Shop abschließt.

1.2 Entgegenstehende oder abweichende Allgemeine Geschäftsbedingungen eines Unternehmers werden nicht Vertragsbestandteil, es sei denn, der Verkäufer hat ihrer Geltung ausdrücklich zugestimmt.

1.3 Verbraucher ist jede natürliche Person, die ein Rechtsgeschäft zu Zwecken abschließt, die überwiegend weder ihrer gewerblichen noch ihrer selbständigen beruflichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

1.4 Unternehmer ist eine natürliche oder juristische Person oder eine rechtsfähige Personengesellschaft, die bei Abschluss eines Rechtsgeschäfts in Ausübung ihrer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit handelt.

1.5 Entscheidend für die Einordnung als Verbraucher oder Unternehmer ist der Zweck der konkreten Bestellung. Mitarbeitende oder andere interne Kunden, die Waren überwiegend für private Zwecke erwerben, gelten auch dann als Verbraucher, wenn der Zugang über einen arbeitgeber-, standort- oder mitarbeiterbezogenen Katalog erfolgt.

1.6 Die ausschließlich für Geschäftskunden vorgesehenen B2B-Kataloge dürfen nur für Bestellungen in Ausübung einer gewerblichen oder selbständigen beruflichen Tätigkeit genutzt werden. Der Verkäufer kann die Unternehmereigenschaft und die Bestellberechtigung überprüfen.

2. Vertragsschluss

2.1 Die im Online-Shop dargestellten Produkte und Produktbeschreibungen stellen kein verbindliches Angebot des Verkäufers dar, sondern dienen der Abgabe eines verbindlichen Angebots durch den Kunden.

2.2 Der Kunde gibt ein verbindliches Vertragsangebot ab, indem er die ausgewählten Waren in den virtuellen Warenkorb legt, den elektronischen Bestellprozess durchläuft und den Bestellvorgang über die entsprechend beschriftete Schaltfläche abschließt.

2.3 Der Verkäufer kann das Angebot des Kunden innerhalb von fünf Tagen annehmen:

  • durch Übermittlung einer ausdrücklichen Auftragsbestätigung in Textform, wobei der Zugang beim Kunden maßgeblich ist;
  • durch Lieferung der bestellten Ware, wobei der Zugang der Ware beim Kunden maßgeblich ist; oder
  • durch Aufforderung des Kunden zur Zahlung.

Liegen mehrere dieser Alternativen vor, kommt der Vertrag zu dem Zeitpunkt zustande, zu dem eine der Alternativen zuerst eintritt. Die Frist beginnt am Tag nach Absendung des Angebots durch den Kunden und endet mit Ablauf des fünften darauffolgenden Tages. Nimmt der Verkäufer das Angebot innerhalb dieser Frist nicht an, gilt es als abgelehnt.

2.4 Eine automatisch erzeugte Bestätigung über den Eingang der Bestellung stellt noch keine Annahme des Angebots dar, sofern sie nicht ausdrücklich zugleich als Auftragsbestätigung bezeichnet wird.

2.5 Bei Zahlungsarten, bei denen der Zahlungsvorgang unmittelbar mit Abschluss der Bestellung ausgelöst wird, kann die Annahme des Angebots bereits durch die Zahlungsaufforderung oder die Auslösung des Zahlungsvorgangs erfolgen.

2.6 Bei Abgabe eines Angebots über das Online-Bestellformular wird der Vertragstext nach Vertragsschluss gespeichert und dem Kunden in Textform, insbesondere per E-Mail, übermittelt. Eine darüber hinausgehende dauerhafte Bereitstellung des Vertragstextes durch den Verkäufer erfolgt nicht, soweit dieser nicht im Kundenkonto abrufbar ist.

2.7 Der Kunde kann Eingabefehler vor Abgabe seiner Bestellung anhand der im Bestellprozess angezeigten Informationen erkennen und mithilfe der üblichen Tastatur-, Maus-, Touch- und Browserfunktionen korrigieren.

2.8 Für den Vertragsschluss steht die deutsche Sprache zur Verfügung.

2.9 Die Bestellabwicklung und Kommunikation erfolgen in der Regel per E-Mail. Der Kunde hat eine zutreffende E-Mail-Adresse anzugeben und sicherzustellen, dass Nachrichten des Verkäufers und der mit der Bestellabwicklung beauftragten Dienstleister empfangen werden können.

2.10 Bei Unternehmenskonten ist das jeweilige Unternehmen dafür verantwortlich, nur berechtigten Personen Zugriff auf das Konto zu gewähren und Zugriffsberechtigungen bei personellen oder organisatorischen Änderungen unverzüglich anzupassen.

3. Widerrufsrecht

3.1 Verbrauchern steht bei Fernabsatzverträgen grundsätzlich ein gesetzliches Widerrufsrecht zu.

3.2 Die Bedingungen, Fristen, Ausnahmen und das Verfahren zur Ausübung des Widerrufsrechts ergeben sich aus der gesonderten Widerrufsbelehrung des Verkäufers.

3.3 Unternehmern steht kein gesetzliches Widerrufsrecht zu. Dies gilt insbesondere für Bestellungen über einen ausschließlich für Geschäftskunden freigeschalteten B2B-Katalog.

3.4 Die Annahme einer Rücksendung von Unternehmern erfolgt – außerhalb gesetzlicher Mängelrechte – ausschließlich nach vorheriger Zustimmung des Verkäufers und begründet keinen Anspruch auf zukünftige Rücknahmen. Einzelheiten einer etwaigen freiwilligen Retourenkulanz ergeben sich aus den Rückgabehinweisen des Verkäufers.

4. Preise und Zahlungsbedingungen

4.1 Für Verbraucher sind die im Online-Shop angegebenen Preise Gesamtpreise und enthalten die gesetzliche Umsatzsteuer.

4.2 Preise in ausdrücklich als B2B gekennzeichneten und ausschließlich für Unternehmer freigeschalteten Katalogen werden, sofern bei der jeweiligen Preisangabe nicht ausdrücklich etwas anderes ausgewiesen ist, als Nettopreise zuzüglich der gesetzlichen Umsatzsteuer angegeben.

4.3 Zusätzlich anfallende Liefer- und Versandkosten werden im Online-Shop oder spätestens im Bestellprozess gesondert ausgewiesen.

4.4 Bei Lieferungen in Staaten außerhalb der Europäischen Union können zusätzliche Kosten entstehen, die der Verkäufer nicht zu vertreten hat und die vom Kunden zu tragen sind. Hierzu zählen insbesondere Zölle, Einfuhrabgaben, Steuern sowie Gebühren für Geldübermittlung oder Währungsumrechnung.

4.5 Die verfügbaren Zahlungsarten werden dem Kunden im Online-Shop und im Bestellprozess angezeigt. Für einzelne Kundengruppen, Märkte, Unternehmenskonten oder Unternehmensstandorte können unterschiedliche Zahlungsarten zur Verfügung stehen.

4.6 Bei Zahlung über einen externen Zahlungsdienstleister erfolgt die Zahlungsabwicklung ergänzend nach dessen Bedingungen. Der im Bestellprozess jeweils benannte Zahlungsdienstleister kann weitere Zahlungsdienstleister einsetzen.

4.7 Bei Zahlung über Shopify Payments erfolgt die Zahlungsabwicklung über die im Bestellprozess angezeigten Zahlungsdienstleister. Weitere Informationen zu Shopify Payments sind unter https://www.shopify.com/legal/terms-payments-de abrufbar.

4.8 Wird Unternehmern der Kauf auf Rechnung angeboten, ist der Rechnungsbetrag innerhalb der auf der Rechnung oder im Bestellprozess angegebenen Zahlungsfrist ohne Abzug fällig.

4.9 Soweit der Verkäufer bei einer Zahlungsart in Vorleistung tritt, kann er die Bereitstellung dieser Zahlungsart von einer Identitäts- oder Bonitätsprüfung abhängig machen. Bei einem negativen Prüfungsergebnis kann der Verkäufer die betreffende Zahlungsart verweigern und eine andere verfügbare Zahlungsart anbieten. Ergänzende Informationen zur Datenverarbeitung enthält die Datenschutzerklärung.

5. Lieferung, Versand und Abholung

5.1 Die Lieferung erfolgt innerhalb des vom Verkäufer angebotenen Liefergebietes an die im Bestellprozess angegebene Lieferanschrift, sofern nichts anderes vereinbart wurde.

5.2 Scheitert die Zustellung aus Gründen, die der Kunde zu vertreten hat, trägt der Kunde die hierdurch entstehenden angemessenen Mehrkosten. Für Verbraucher gilt dies hinsichtlich der Hinsendekosten nicht, wenn sie ihr Widerrufsrecht wirksam ausüben. Die Rücksendekosten bei einem Widerruf richten sich nach der Widerrufsbelehrung.

5.3 Handelt der Kunde als Unternehmer, geht die Gefahr des zufälligen Untergangs und der zufälligen Verschlechterung der Ware auf ihn über, sobald der Verkäufer die Ware dem Spediteur, Frachtführer oder der sonst zur Ausführung der Versendung bestimmten Person oder Einrichtung übergeben hat.

5.4 Handelt der Kunde als Verbraucher, geht die Gefahr grundsätzlich erst mit Übergabe der Ware an ihn oder eine empfangsberechtigte Person über. Beauftragt der Verbraucher selbst einen nicht zuvor vom Verkäufer benannten Beförderer, geht die Gefahr bereits mit Übergabe der Ware an diesen Beförderer über.

5.5 Der Verkäufer ist zum Rücktritt berechtigt, wenn er trotz eines mit der gebotenen Sorgfalt abgeschlossenen konkreten Deckungsgeschäfts ohne eigenes Verschulden nicht richtig oder nicht rechtzeitig beliefert wird. Der Verkäufer informiert den Kunden unverzüglich über die Nichtverfügbarkeit und erstattet bereits erbrachte Gegenleistungen unverzüglich.

5.6 Eine Selbstabholung ist nur möglich, wenn sie für die betreffende Kundengruppe, den Unternehmensstandort oder den Werksverkauf im Bestellprozess ausdrücklich angeboten und vom Kunden ausgewählt wird. Abholort, Abholzeiten und gegebenenfalls erforderliche Berechtigungsnachweise werden im Bestellprozess oder in der Auftragsbestätigung mitgeteilt.

5.7 Digitale Gutscheine werden per E-Mail oder als Download bereitgestellt.

6. Eigentumsvorbehalt

6.1 Gegenüber Verbrauchern behält sich der Verkäufer das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Bezahlung des geschuldeten Kaufpreises vor.

6.2 Gegenüber Unternehmern behält sich der Verkäufer das Eigentum an der gelieferten Ware bis zur vollständigen Begleichung sämtlicher Forderungen aus der laufenden Geschäftsbeziehung vor.

6.3 Unternehmer sind berechtigt, die Vorbehaltsware im ordnungsgemäßen Geschäftsverkehr weiterzuveräußern. Die aus der Weiterveräußerung entstehenden Forderungen gegen Dritte treten sie bereits jetzt in Höhe des jeweiligen Rechnungsbetrages einschließlich Umsatzsteuer an den Verkäufer ab; der Verkäufer nimmt die Abtretung an. Der Unternehmer bleibt zur Einziehung der Forderungen ermächtigt, solange er seinen Zahlungsverpflichtungen gegenüber dem Verkäufer ordnungsgemäß nachkommt.

6.4 Übersteigt der realisierbare Wert der Sicherheiten die zu sichernden Forderungen um mehr als 10 Prozent, wird der Verkäufer auf Verlangen des Unternehmers Sicherheiten nach eigener Wahl freigeben.

7. Mängelhaftung (Gewährleistung)

7.1 Soweit nachfolgend nichts anderes geregelt ist, gelten die gesetzlichen Vorschriften der Mängelhaftung.

7.2 Handelt der Kunde als Unternehmer, gilt bei Verträgen zur Lieferung von Waren:

  • Der Verkäufer hat die Wahl der Art der Nacherfüllung.
  • Bei neuen Waren beträgt die Verjährungsfrist für Mängelrechte ein Jahr ab Ablieferung der Ware.
  • Die Verjährung beginnt nicht erneut, wenn im Rahmen der Mängelhaftung eine Ersatzlieferung erfolgt.

7.3 Die vorstehenden Haftungsbeschränkungen und Fristverkürzungen gelten nicht:

  • für Schadensersatz- und Aufwendungsersatzansprüche des Kunden;
  • bei vorsätzlichem oder grob fahrlässigem Verhalten des Verkäufers;
  • bei Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit;
  • wenn der Verkäufer einen Mangel arglistig verschwiegen oder eine Garantie übernommen hat;
  • für Waren, die entsprechend ihrer üblichen Verwendungsweise für ein Bauwerk verwendet wurden und dessen Mangelhaftigkeit verursacht haben;
  • für zwingende gesetzliche Rückgriffsansprüche; oder
  • soweit zwingende gesetzliche Vorschriften entgegenstehen.

7.4 Für Unternehmer bleiben die gesetzlichen Verjährungsfristen für einen bestehenden gesetzlichen Rückgriffsanspruch unberührt.

7.5 Handelt der Kunde als Kaufmann im Sinne des Handelsgesetzbuches, trifft ihn die Untersuchungs- und Rügeobliegenheit nach § 377 HGB. Unterlässt der Kunde die dort vorgeschriebene Anzeige, gilt die Ware in Bezug auf den nicht ordnungsgemäß gerügten Mangel als genehmigt.

7.6 Verbraucher werden gebeten, Waren mit offensichtlichen Transportschäden beim Zusteller zu reklamieren und den Verkäufer zu informieren. Die Nichtbefolgung dieser Bitte hat keine Auswirkungen auf die gesetzlichen oder vertraglichen Mängelrechte des Verbrauchers.

8. Haftung

8.1 Der Verkäufer haftet aus jedem Rechtsgrund uneingeschränkt:

  • bei Vorsatz oder grober Fahrlässigkeit;
  • bei vorsätzlicher oder fahrlässiger Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit;
  • aufgrund eines Garantieversprechens, soweit nichts anderes geregelt ist; sowie
  • aufgrund zwingender gesetzlicher Haftung, insbesondere nach dem Produkthaftungsgesetz.

8.2 Verletzt der Verkäufer fahrlässig eine wesentliche Vertragspflicht, ist die Haftung auf den vertragstypischen und vorhersehbaren Schaden begrenzt, soweit nicht nach Ziffer 8.1 unbeschränkt gehaftet wird. Wesentliche Vertragspflichten sind solche Pflichten, deren Erfüllung die ordnungsgemäße Durchführung des Vertrags überhaupt erst ermöglicht und auf deren Einhaltung der Kunde regelmäßig vertrauen darf.

8.3 Im Übrigen ist eine Haftung des Verkäufers ausgeschlossen.

8.4 Die vorstehenden Haftungsregelungen gelten auch für die gesetzlichen Vertreter und Erfüllungsgehilfen des Verkäufers.

9. Einlösung von Aktionsgutscheinen

9.1 Gutscheine, die der Verkäufer im Rahmen einer Werbeaktion unentgeltlich und mit einer bestimmten Gültigkeitsdauer ausgibt und die nicht käuflich erworben werden können („Aktionsgutscheine“), können nur im Online-Shop und innerhalb des angegebenen Zeitraums eingelöst werden.

9.2 Aktionsgutscheine gelten nur für die im Gutschein oder in der jeweiligen Aktion bezeichnete Kundengruppe. Sie können in B2B-Katalogen nur eingelöst werden, wenn dies ausdrücklich angegeben ist.

9.3 Einzelne Produkte, Marken, Kataloge, Unternehmensstandorte oder Kundengruppen können von einer Gutscheinaktion ausgeschlossen werden, sofern sich dies aus den Bedingungen der Aktion ergibt.

9.4 Aktionsgutscheine müssen vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.

9.5 Pro Bestellung kann nur ein Aktionsgutschein eingelöst werden, sofern in den Aktionsbedingungen nichts anderes bestimmt ist.

9.6 Bezieht sich ein Aktionsgutschein auf einen festen Betrag, muss der Warenwert mindestens dem Gutscheinbetrag entsprechen, sofern in den Aktionsbedingungen nichts anderes angegeben ist. Nicht verbrauchtes Restguthaben wird nicht ausgezahlt.

9.7 Reicht der Aktionsgutschein nicht zur Begleichung der Bestellung aus, kann der verbleibende Betrag mit einer verfügbaren Zahlungsart bezahlt werden.

9.8 Aktionsgutscheine werden weder in Bargeld ausgezahlt noch verzinst.

9.9 Wird eine mit einem Aktionsgutschein bezahlte Ware wirksam widerrufen oder berechtigt zurückgegeben, wird der unentgeltlich gewährte Aktionsgutschein nicht in Geld ausgezahlt.

9.10 Aktionsgutscheine sind übertragbar, sofern in den Aktionsbedingungen nichts anderes bestimmt ist. Der Verkäufer kann mit befreiender Wirkung an den jeweiligen Inhaber leisten, sofern er keine Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis von dessen fehlender Berechtigung, Geschäftsfähigkeit oder Vertretungsbefugnis hat.

10. Einlösung von Geschenkgutscheinen

10.1 Käuflich erworbene Geschenkgutscheine können im Online-Shop eingelöst werden, sofern sich aus dem Gutschein nichts anderes ergibt.

10.2 Geschenkgutscheine und Restguthaben sind bis zum Ende des dritten Jahres nach dem Jahr des Gutscheinkaufs einlösbar.

10.3 Geschenkgutscheine müssen vor Abschluss des Bestellvorgangs eingelöst werden. Eine nachträgliche Verrechnung ist nicht möglich.

10.4 Pro Bestellung kann nur ein Geschenkgutschein eingelöst werden, sofern nichts anderes angegeben ist.

10.5 Geschenkgutscheine können nur zum Erwerb von Waren und nicht zum Erwerb weiterer Geschenkgutscheine verwendet werden.

10.6 Reicht das Guthaben nicht zur Begleichung der Bestellung aus, kann der Differenzbetrag mit einer verfügbaren Zahlungsart bezahlt werden.

10.7 Gutscheinguthaben werden vorbehaltlich zwingender gesetzlicher Ansprüche weder in Bargeld ausgezahlt noch verzinst.

10.8 Geschenkgutscheine sind übertragbar, sofern nichts anderes angegeben ist. Der Verkäufer kann mit befreiender Wirkung an den jeweiligen Inhaber leisten, sofern er keine Kenntnis oder grob fahrlässige Unkenntnis von dessen fehlender Berechtigung, Geschäftsfähigkeit oder Vertretungsbefugnis hat.

11. B2B-Kataloge, Unternehmenskonten und standortbezogene Berechtigungen

11.1 Der Zugang zu B2B-Katalogen, unternehmensbezogenen Preisen, Zahlungsarten, Versandregeln oder Abholoptionen kann von einer vorherigen Registrierung, Prüfung und Freischaltung durch den Verkäufer abhängig gemacht werden.

11.2 Geschäftskunden haben bei der Registrierung und während der Geschäftsbeziehung vollständige und zutreffende Angaben zu ihrem Unternehmen, ihren Unternehmensstandorten und ihren bestellberechtigten Personen zu machen. Änderungen sind dem Verkäufer unverzüglich mitzuteilen.

11.3 Der Verkäufer kann Unternehmenskonten einem oder mehreren Unternehmensstandorten, Katalogen, Preislisten oder Zahlungsbedingungen zuordnen. Maßgeblich für die jeweilige Bestellung sind die im Bestellprozess angezeigten Preise und Bedingungen.

11.4 Zugangsdaten dürfen nur von den hierfür berechtigten Personen genutzt und nicht an unbefugte Dritte weitergegeben werden. Der Geschäftskunde hat den Verkäufer unverzüglich zu informieren, wenn eine unbefugte Nutzung vermutet wird.

11.5 Ein Anspruch auf dauerhafte Freischaltung eines bestimmten Katalogs, einer bestimmten Preisgruppe, Zahlungsart, Versandregel oder Abholoption besteht nicht, sofern nicht ausdrücklich etwas anderes vereinbart wurde. Bereits geschlossene Verträge bleiben hiervon unberührt.

11.6 Standort-, Unternehmens- oder Mitarbeiterguthaben, die nicht käuflich erworben, sondern im Rahmen eines internen Programms bereitgestellt werden, sind keine Geschenkgutscheine im Sinne der Ziffer 10. Sie sind nur im jeweils freigeschalteten Umfang, für die berechtigte Person oder den berechtigten Standort und innerhalb einer gegebenenfalls festgelegten Laufzeit verwendbar. Eine Barauszahlung oder Übertragung ist ausgeschlossen, sofern das jeweilige Programm nichts anderes vorsieht.

12. Anwendbares Recht und Erfüllungsort

12.1 Für sämtliche Rechtsbeziehungen der Parteien gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland unter Ausschluss des UN-Kaufrechts.

12.2 Bei Verbrauchern gilt diese Rechtswahl nur, soweit dadurch nicht der Schutz entzogen wird, der ihnen durch zwingende Bestimmungen des Staates ihres gewöhnlichen Aufenthalts gewährt wird.

12.3 Gegenüber Unternehmern ist Erfüllungsort für alle Lieferungen, Leistungen und Zahlungen der Geschäftssitz des Verkäufers, soweit nichts anderes vereinbart wurde.

13. Gerichtsstand

13.1 Handelt der Kunde als Kaufmann, juristische Person des öffentlichen Rechts oder öffentlich-rechtliches Sondervermögen mit Sitz in Deutschland, ist ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten aus dem Vertragsverhältnis der Geschäftssitz des Verkäufers.

13.2 Hat ein Unternehmer seinen Sitz außerhalb Deutschlands, ist der Geschäftssitz des Verkäufers ausschließlicher Gerichtsstand, wenn der Vertrag oder die Ansprüche daraus seiner beruflichen oder gewerblichen Tätigkeit zugerechnet werden können.

13.3 Der Verkäufer ist in den vorstehenden Fällen außerdem berechtigt, das zuständige Gericht am Sitz des Kunden anzurufen.

14. Alternative Streitbeilegung

14.1 Der Verkäufer ist zur Teilnahme an einem Streitbeilegungsverfahren vor einer Verbraucherschlichtungsstelle weder verpflichtet noch bereit.

14.2 Die vorstehende Information betrifft ausschließlich Verbraucher. Auf Verträge mit Unternehmern finden die Regelungen über die Verbraucherstreitbeilegung keine Anwendung.